Mein schönstes Konzerterlebnis

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Die Dritte Wahl habe ich im zarten Alter von 15 Jahren in meiner Heimatstadt Offenbach am Main zuletzt live gesehen. Ich hatte mich damals auf diesen besonderen Abend akribisch vorbereitet: die Eltern angelogen, dass ich bei einer Freundin übernachten würde. Die Haare frisch blau gefärbt (und die Ohren sicherheitshalber gleich mit – DIY, 90er Jahre … Continue reading

Komm in mein Boot…

Komm in mein Boot...

Als wir ablegen, frage ich mich, ob uns der vermeintliche Fischer gleich mit den Drahtseilen an Bord seines winzigen Kahns erdrosseln wird. “Du weisst: Vor Gericht und auf hoher See…”, sagte Bambi noch und sprach den Satz nicht zu Ende. Wir hatten keine Wahl. Wir mussten zurück, und der Kletterpfad durch den teils matschigen Dschungel … Continue reading

Backe, backe, fluchen…

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Ihr erinnert euch sicher noch an die Euphorie, mit der ich euch von CakeVille berichtete. Was ich euch damals nicht erzählte, war, was danach geschah. Wie so oft wurde das Hoch der Begeisterung recht schnell gedämpft. Mein Dämpfer hatte nicht direkt mit Hodas bezauberndem Laden zu tun, sondern war die Konsequenz meines Versuchs, das Gekaufte … Continue reading

Bayern für Anfänger

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Natürlich war ich in meinem Leben bereits das ein oder andere Mal in Bayern. Auch im tieferen Bayern, wo die Leute komisch sprechen. Aber ich habe nie viel mit denen gesprochen und so blieb mir die umfassende Weirdness dieses Volkes verborgen. Diesmal war alles anders. Ich war mit einem Bayern in Bayern und unter Bayern. … Continue reading

The Dreibein Diaries, Teil 2: Joey’s Boys und Folsom Prison Blues

Picture by Steffen Papenbroock

Wenn man so eingegipst zuhause sitzt, kann man genau einer Aktivität nachgehen: rumsitzen. Und rumliegen, der Vollständigkeit halber. Aber das Bein sollte dabei bitte immer hochliegen. Doch halt, nicht so schnell. Das Problem beginnt bereits bei der erstmal unglaublich irrelevant anmutenden Frage nach dem “wie hoch”. Die naturwissenschaftlich Begabten unter euch ahnen längst, warum das … Continue reading

The Dreibein Diaries, Teil 1: Küchenspaß

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Ich habe mir nur den Fuß gebrochen, das vorab klargestellt. Es geht mir gut, und ich jammere nicht unnötig rum. Aber ich sehe mich allen Krücken dieser Welt gegenüber verpflichtet, die Zweibeiner über den ungewohnt problembehafteten Alltag der Dreibeiner aufzuklären. Die Dreibeinigkeit kann man sich übrigens ein bisschen so vorstellen: Das ist die großartige Katze … Continue reading

Frau Lotte und die Motorik, oder: Casting mal anders

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Ich bin eigentlich motorisch recht fit. Während in meinem Umfeld Kandidaten existieren, die unter Frühstadien von Fallsucht leiden oder den Beinamen “Clumsy” mit Recht tragen, bin ich durchaus in normalem Rahmen überlebensfähig. Statistisch gesehen hätte es mich längst erwischen müssen, aber dass mein Fahrrad gerade nach Anbrechen des lange erwarteten und absehbar kurzen Berliner Sommers … Continue reading

Aschenkapselschlag ist der neue Steinschlag.

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Und weiter geht’s. Nachdem wir mit der Plastination, der Diamantbestattung und der Kryonik schon drei Top-Lösungen in Peto haben, kommen hier Platz 2 und Platz 1 meiner Favoriten unter den Bestattungsarten. Platz 2: Promession, oder: „Gedenke, o Mensch, dass du aus Staub bist und zu Staub wieder zurückkehrst.“ (Genesis 3,19) “Promession” erinnert mich ethymologisch an … Continue reading

In der Gehirngallerie

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Es ist soweit, nachdem wir bereits die Möglichkeiten von Plastination und Diamantbestattung evaluiert haben, kommt hier Teil Zwei von “Werft meine Leiche bitte nicht in die Biotonne”. Es folgt Platz 3 der interessantesten Wege, sich seiner sterblichen Überreste zu entledigen. Platz 3: Kryonik, oder: Die Befreiung von den Zwängen eines begrenzten Zwanzigsten-Jahrhundert-Daseins (sic)! Kryonik, das … Continue reading

Asche zu Asche, Staub zu Diamanten.

Credit: Rob Lavinsky, iRocks.com, CC-BY-SA-3.0

Ich bin fasziniert von Finsternis, Verdammnis, Untergang und Dunkelheit. That’s me. Das sind mächtige, biblische Konzepte, die Autorität ausstrahlen, Angst schüren und Handlungen kontrollieren sollen, und mit denen man sich in der Regel ehrfürchtig auseinandersetzt.  Spannend und sehr existentiell. Dagegen wirkt der Teilaspekt jener allumfassenden, mystischen Ideenkomplexe, von dem ich euch heute erzählen möchte, sehr … Continue reading

Exit Barleber for Spätbier

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Eigentlich hatte ich nicht geplant, von meinem Roadtrip über die Feiertage zu berichten. Da wir uns jedoch diesmal größtenteils in moralisch und legal gesichertem Rahmen befinden, komprimiere ich euch nachfolgend the Düsseldorf experience: Das alljährliche Weihnachtskonzert der toten Hosen interessiert mich eigentlich nicht mehr besonders, seit ich meinen Teenagertagen entwachsen bin. Dieses Jahr sollte es … Continue reading

Frau Lotte und die seriöse Welt: Small Talk

Jene, die mich kennen, wissen es längst: Ich rede nur im Vollsuff gern. Sonst bin ich ja eher der verschwiegene Typ. Das liegt auch daran, dass ich Zuhören interessanter finde, als nur eine Atempause des Gegenübers abzuwarten, um ihm ins Wort zu fallen und meine -natürlich viel interessantere- Geschichte zum Besten zu geben. Auch für … Continue reading

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