Ngapali Beach, Myanmar

Ngapali Beach. Die unertrĂ€gliche Weite des Meeres liegt hinter einem langen, weißen Sandstrand – es ist fĂŒrchterlich klischeehaft. Und ziemlich hĂŒbsch. Die meiste Zeit sehe ich keine anderen Touristen, denn zeitgleich mit mir befinden sich nur vier weitere im Ort. Keine schrĂ€gen Stories von hier, ziehen wir mal die Strandhunde ab, die mich begatten wollten, … Continue reading

Bagan – Thandwe, oder: Leitfaden zur Airline-Auswahl

Ich verlasse Bagan. Mit einer Propellermaschine Typ ATR 72-500 fliege ich ĂŒber Heho (gesprochen klingt es wie “Hey ho!”) nach Thandwe. In He(y)ho wird das Flugzeug neu betankt – wĂ€hrend alle drinsitzen. Sicherheitsmaßnahme: Gurte öffnen. Puh, jetzt fĂŒhl ich mich sicher. In meinem Notizbuch steht unterstrichen die Frage: Ob gleich das Flugzeug explodiert? Aber wir … Continue reading

Bagan: geplatze Reifen und leere Batterien

Christina, Tim, Neil und ich machen einen Ausflug mit den fabelhaften E-Bikes, nachdem wir die Mittagshitze am Luxuspool eines fĂŒrchterlich teuren Hotels verbracht haben. Ganz nebenbei haben wir ein in den Pool gefallenes Vogelbaby davor bewahrt, KrĂ€henfutter zu werden. Wir haben jedoch noch ein paar Tempel auf der Agenda und mĂŒssen uns wohl bewegen. Beim … Continue reading

Bagan: Buddhas Story fĂŒr AnfĂ€nger

Ich befinde mich weiterhin in Bagan auf Tempeltour. Hier eine grobe Zusammenfassung der Top 5-AktivitĂ€ten fĂŒr Bagan-Reisende: 1. Barfuß viele sehr alte, unregelmĂ€ĂŸige, wacklige und vor allem zu steile Treppen hinaufsteigen (und sie mĂŒhsam im Auge des Todes/des gebrochenen Handgelenks wieder herunterkraxeln). 2. In zahllosen Tempeln im Kreis um die jeweils vier Buddhastatuen laufen, die … Continue reading

Bagan: Hallo, Weltkulturerbe!

Es ist noch tiefste Nacht, als ich mich fluchend aus dem Bett quĂ€le. NatĂŒrlich ist es zu frĂŒh fĂŒr FrĂŒhstĂŒck (lies: Kaffee). Laune. Ich schlurfe zur E-Bike-Vermietung und miete mir eins der feschen Elektro-Bikes fĂŒr 8.000 Kyat, also rund 8 Dollar. Die Regierung Myanmars hat nĂ€mlich “wisely” entschieden, so die offizielle Information, dass Touristen nichts … Continue reading

Bagan: Ankunft in der Steppe

“Hi, I’m Neil”. Im oberen Stockbett des Viererzimmers wĂ€lzt sich jemand und kurz darauf ragen Kopf und Oberkörper meines Bettnachbarn ĂŒber das GelĂ€nder. Soeben habe ich mein Zimmer im Hostel nahe der historischen Königstadt Bagan bezogen, die inmitten Myanmars Steppenlandschaft am Irrawaddy-Fluss liegt. Mir dĂ€mmert: Mit dem Bett im Schlafsaal habe ich sozialen Kontakt gekauft. … Continue reading

Yangon: MĂ€rtyrer und RevolutionĂ€re.

“Miss, Miss!” Ich drehe mich um, ein Typ in Uniform hastet mir nach. “Foreigners must pay!” Anscheinend hat mich das fette Mausoleum so angezogen, dass ich vergessen habe, fĂŒr mein AuslĂ€nderdasein zu bezahlen. Ich geb dem Staat sein Geld und laufe auf den imposanten Bau zu. Das “Martyr’s Mausoleum” ist nach völliger Zerstörung und ĂŒber … Continue reading

Yangon: Wahr ist wahr und bar ist bar.

“Wanna know your fortune?” Im Vorbeilaufen höre ich den Mann sprechen und drehe mich kurz um. Er meint mich. Ich lache, winke ab und laufe ein paar Meter weiter. Doch in meinem Kopf rattert es lĂ€ngst, und mein Gehirn empört sich laut und deutlich: “Sag mal, bist du blöd?!” Ich mache auf dem Absatz kehrt … Continue reading

Yangon: I don’t want to be buried in a war cemetery

Yangon. Ich stehe an einer großen Kreuzung irgendwo im Westteil der Stadt (nĂ€her lĂ€sst es sich mit meiner “Karte” nicht eingrenzen). Die Straßen sind voller sich mĂŒhsam im Schritttempo vorwĂ€rtsbewegender Autos, die Luft – oder das, was der Smog davon ĂŒbrig lĂ€sst – steht. Die Sonne brennt mir auf den SchĂ€del, mein Körper ist lĂ€ngst … Continue reading

Yangon: vom Bordstein bis zur Skyline.

An der Bordsteinkante des Flughafens von Yangon warten gefĂŒhlt 200 Taxifahrer auf Kundschaft. Ich will eigentlich den Zug nehmen, der angeblich in der NĂ€he des Flughafens hĂ€lt, aber das Preis-Bequemlichkeit-VerhĂ€ltnis und die Argumente meines potenziellen Fahrers ĂŒberzeugen mich: “Train? No! No train here! Have nice car! Good for tourists! Have air con!” Der Mann macht … Continue reading

The vodka chronicles. Notizen aus dem Flugzeug.

Wir heben ab. Seit dem Boarding des recht mitgenommenen Flugzeugs (A330) in Berlin-Tegel wiederhole ich mantraartig die Pöbel & Gesocks-Textzeile “Wenn wir sterben, dann besoffen”. Endlich, die Bar fĂ€hrt rum. Ich bestelle eine Bloody Mary. Im Flugzeug gehört Tomatensaft ja zum guten Ton, das weiss ich als alter Connaisseur. Ich bin empört, als ich einen … Continue reading

Fear and Loathing in Siem Reap, Teil 3

Es kehrt eine gewisse Alltagsruhe in unseren Aufenthalt in Siem Reap ein, also beschließen wir, mit den Mopeds einen Ausflug ins Umland zu machen. Der erste Halt fĂŒhrt uns in eine Siedlung, in der schlagartig alle verfĂŒgbaren Kinder wild um uns herumwuseln. Ein kleines MĂ€dchen nimmt meine Hand und lĂ€sst nicht mehr los. Habe ich … Continue reading

Cambodian Catwalk

Bunt, bunt, bunt sind alle meine Kleider. Naja. Meine nicht. Aber die der Frauen in Kambodscha. Als ich diesen Streetstyle das erste Mal sah, fand ich ihn ein bisschen schrĂ€g. Zugegebenermaßen bin ich in Berlin auch schon im Pyjama zum SpĂ€ti gegangen, aber selbst in der Stadt der VerrĂŒckten ist das nicht unbedingt die Regel. … Continue reading

Wat gemacht

Dann ist es soweit, das kulturelle Pflichtprogramm steht auf der Tagesordnung. Angkor Wat. Wir waren bereits am Vortag nachmittags mit Florians Moped hingefahren – allerdings mit mittelmĂ€ĂŸigem (lies: ohne) Erfolg. Mein ReisefĂŒher sagt nĂ€mlich, dass der Zugang zum GelĂ€nde ab dem Nachmittag keinen Eintritt mehr kostet und man doch unbedingt den Sonnenuntergang auf Phnom Bakheng … Continue reading

Fear and Loathing in Siem Reap, Teil 2

Siem Reap ist eine Kleinstadt von etwa 200.000 Einwohnern, die jĂ€hrlich von Millionen Angkor Wat-Touristen heimgesucht wird. NatĂŒrlich werden auch wir Angkor Wat besuchen, aber es ist nicht der Grund unseres Aufenthalts. Wir sind hier, um mit Florian abzuhĂ€ngen und gemeinsam Nichts und Alles zu machen, von voll insidrigen Insidersachen bis Alltagsaction. Im Zuge dessen … Continue reading

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