CakeVille Berlin, I’m in love.

Das ist das erste und vermutlich auch letzte Mal, dass ich diesen Kanal für schamlose Werbezwecke nutze. Lest weiter und seht selbst, warum ich nicht umhin komme, euch von meinem Trip in die märchenhafte Welt der bunten Backkunst zu erzählen. Ja, es geht ums Backen. Ihr lest richtig. Und eigentlich geht es viel weniger darum, euch zu überzeugen, etwas zu kaufen, als meiner eigenen, ausufernden Begeisterung über die wirklich gelungene Umsetzung einer tollen Idee Rechnung zu tragen. Ich quietsche immernoch innerlich, wenn ich an die rosa Räumlichkeiten denke, denen dieser Artikel meinen uneingeschränkten Respekt zollt.

Es ist die Geschichte meiner lieben Freundin Hoda, die seit einiger Zeit mit Leidenschaft und Kreativität, Talent und Beharrlichkeit die sagenhaftesten Torten zaubert. Torten, bei deren Anblick jeder noch so abgeklärte Erwachsene schnell vor Staunen mit offenem Mund und großen Kinderaugen sprachlos da steht.

Solche Torten:

Super Mario Cake

Drachenkuchen

Cake'n'Roll

Zumindest ich, die sich schon beim alljährlichen, weihnachtlichen Butterplätzchen Backen in einen persönlichen Kampf mit dem klebrigen Teig verwickelt, muss gestehen: Ich bin aufrichtig beeindruckt. Hoda ist da ja eher so bescheiden und sagt, das sei alles gar nicht so kompliziert. Dann erklärt sie einem noch fix den Umgang mit Speisefarbe, Zuckerguss und Fondant und man erhält den Eindruck, als seien diese bunten Torten tatsächlich nicht ausschließlich Hexenwerk erfahrener Konditoren. Übrigens, auf YouTube gibt es zum Thema Torten-Dekoration zahlreiche durchaus hilfreiche, anschauliche Tutorials.

Aber zurück zu Hoda. Hoda hatte einen Traum. Den Traum, bunte Fondants, außergewöhnliche Ausstechförmchen für selbstgebackene Plätzchen, ausgefallene Backformen sowie all jenes zugänglich zu machen, das der ambitionierte Amateur zum Backen meisterhafter Torten mit dem Kinnlade-klappt-herunter-Effekt braucht. Kurz: Jeder sollte Drachen-Torten für glückliche Kinder (und solche, die es auch nach der Volljährigkeit bleiben wollen), backen können! Ein hehrer Anspruch? Nein, denn ganz nach einer Weisheit, wie sie früher auf unverkauften Werbeflächen in den S-Bahnen des RMV zu lesen war, träumte sie nicht ihr Leben, sondern lebte ihren Traum und ackerte sich fleißig von der Idee startend über alle Hürden, Stolpersteine und Gemeinheiten bis hin zur glorreichen Eröffnung.

So gibt es nun seit nunmehr drei Wochen in Berlin Prenzlauer Berg einen Ort, an dem die Welt noch in Ordnung ist. Einen Ort, bei dessen Betreten man in ein Märchen in 50er-Jahre-Anmutung versetzt wird: CakeVille. CakeVille ist der Laden, in dem man nun nicht nur vertrauensvoll Plätzchenausstecher in Form von Motorrädern, Computern, Raketen, Schlössern, Pferden, Hunden, Katzen, High Heels, Schultüten, Fernsehturm, Brandenburger Tor (und so wahnsinnig viele mehr!) erstehen kann. Oder Backformen, die Ritterburgen, Eulen, Rosen oder imposante Schlösser entstehen lassen. Oder besagte bunte Fondants und alles, was für deren kunstvolle Gestaltung und Verwandlung zu Schleifen, Buchstaben oder Formen benötigt werden könnte. CakeVille ist vor allem der Ort, an dem ein Backidiot wie ich den Mut und die Motivation findet, die bunte Konditorei selbst zuhause auszuprobieren. Das ist nicht nur der charmanten und professionellen Beratung der freundlichen Dame an der Ladentheke geschuldet, sondern auch der Inspiration, die das umfangreiche, begeisternde Sortiment des Ladens bietet (das übrigens von mannigfaltigem Kinderpartyzubehör abgerundet wird). CakeVille, I’m in love.

CakeVille Eröffnung

Und wenn ihr künftig in die Verlegenheit kommt, meine Plätzchen zu kosten und sie euch nicht schmecken sollten, bleibt eins sicher: Sie werden fabelhaft aussehen! Ha!

CakeVille im WWW

CakeVille bei Facebook

CakeVille analog: Wörther Str. 23, 10405 Berlin, Mo 11.30-18.00 Uhr, Di-Fr 11.30-19.00 Uhr, Sa 11.00-15.00 Uhr

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  1. […] erinnert euch sicher noch an die Euphorie, mit der ich euch von Cakeville berichtete. Was ich euch damals nicht erzählte, war, was danach geschah. Wie so oft wurde das Hoch […]

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