Moskau für Anfänger, Teil 3: Was bleibt.

Für diejenigen unter euch, die nach allen Startschwierigkeiten und Orientierungsschwierigkeiten rund um meine Reise nach Fernost immer noch nicht genug haben, folgt hier der grandiose Rest meiner fabelhaften Handyfotos:


Das Wichtigste zuerst. Wir waren bei Christian Louboutin. Leider ist der in Russland noch teurer als sonstwo.


Russland und Amerika in Quintessenz.


Wir machen eine Bootstour. Der Sekt an Bord heißt “Bourgeois”, selbstverständlich.


…und schon sind wir wieder fröhlich. Astrein gekontert. Kontern kommt von können, oder so.


Der konnte nicht so gut. Fairerweise muss man ihm zugestehen, dass er auch etwas Vorsprung hatte. In dem Moment, in dem ich sagte: “Da ist doch noch was drin!”, schmetterte der unachtsame Herr die Flasche in einer ungeschickten Zuckung zu Boden, wo sie zerbarst. Hupsi!


Der Kreml ist nur über die Straße. Wieviele Spuren siehst du? Oh, es ist auch nur eine Einbahnstraße.


Kreml. Echte Russinnen lassen sich übrigens im Blumenmeer ablichten. Shutterstock-Style.


Kremlotterrr.


Kreml. Einst wurden hier Feinde gehängt. Heute wirft man seine Rubel rein für ein bisschen Glück. Na klar!


Kreml von hinten.


Der russische Padrao dos Descobrimentos: Zar Peter I. der Große. Dieses monströs große wie hässliche Denkmal ist 100 Meter hoch und sollte erst den Kopf von Kolumbus bekommen, aber keiner wollte das kaufen. Deswegen Peter. Alles klar?


Wasserkriegdenkmaldingens und Werbung.


Was wäre ein Blogartikel ohne, äh, ja.


Ich habe nicht nur alte und weniger alte Häuser fotografiert, sondern wie immer auch Schilder. Dieses finde ich besonders gelungen. Es steht im Park und heißt so viel wie: Rede nicht mit Fremden (und mit pöbelnden Katzen, möchte ich hinzufügen), denn die wollen dich abzocken. Oder so ähnlich.

Es folgt eine Sammlung von Männern, Frauen und Pferden aus Stein:

Tschaikowsky.


Tolstoi.


(Ich habe vergessen, wer das war. Aber er hat da was auf dem Kopf…)


Justitia.


Kein Einhorn. Kein Ritter. Nur Lotterrr.


Street-Art, Moscow-Style.


Schaufenster einer Bar, Moscow-Style.

Neben Schildern und Steinstatuen habe ich ein Faible für Plattenbauten. Zartbesaitete Fans von Altbauten und ordentlicher Fotografie scrollen bitte nicht weiter.


Mit Gentlemen’s Club! Welch ein Ambiente!

Genug ist genug.

Comments
4 Responses to “Moskau für Anfänger, Teil 3: Was bleibt.”
  1. Boah, Wahnsinn! Plattenbauten! Danke für den Artikel!

    Übrigens:

    Asphalt Tiger hat gerade in Karl Schlögels Schinken “Moskau lesen. Die Stadt als Buch” geschmökert:

    Das Schwimmbad, dass sie da gebaut haben, wo sie davor diese …-Erlöser-Kirche abgerissen haben, die sie nach dem vorläufigen Ende des Kommunismus wieder aufgebaut haben, und die du dann geknipst hast — dieses Schwimmbad war nur eine Notlösung!

    Aber, wie Tiger denkt: Das beste, was ihnen einfallen konnte!

    Denn ursprünglich sollte dahin, genau ins Zentrum Moskaus, welches durch sieben riesige Zuckerbäckerbauten im Kreis ringsum bezeichnet wird, der “Palast der Sowjets” gebaut werden: 420 Meter hoch, mit einer 70 Meter hohen Lenin-Statue drauf. Ham se dann sein gelassen.

    Stattdessen also: Schwimmbad dahin gebaut.

    Tiger denkt: Noch besser wäre ein Freibad! Im Zentrum der Metropole schwappen träge die Wellen, die Leute springen rein oder holen sich ein Eis mit Pommesgeschmack oder pulen sich die Haut von den roten Schultern. Was kann man sich Schöneres vorstellen – mitten im Stadtzentrum?

    Asphalt Tiger schlägt vor: Wäre das nicht eine Lösung für das ganze Remmidemmi um den Berliner Schlossplatz? Statt diesem Humboldtforum, diesem riesigen Betonklotz mit Talmi-Fassade — eine aufblasbare Hüpfburg? Ist billiger, und macht viel mehr Spaß.

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    • lotterrr says:

      <3 nach dem vorläufigen Ende des Kommunismus <3 – Verehrter Herr Asphalt Tiger, ich möchte Sie in den Arm nehmen.

      Und Moment: Die 70-Meter-Lenin-Statue, die wär was gewesen. Wer traut sich, von oben ins Freibad zu springen?

      Wir sollten eine, ach, was rede ich noch! Ich habe da etwas vorbereitet:
      http://openpetition.de/petition/online/ein-stattschlossbad-fuer-berlin-alter

      Billig machen wir nämlich nicht. Wofür haben wir uns (bzw. natürlich die Stadt sich für uns) bis hier verschuldet, lieber Tiger?

      (Nachtrag: Die Dringlichkeit der Petition wurde nicht erkannt, das Anliegen verbannt. Q. e. d.)

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  2. Linda says:

    wow…ich konnte meine augen kaum von deinen worten lösen…sehr gut geschildert..ich war dabei ;)…vielen dank für den eindruck

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  1. […] mehr Fotos bitte hier entlang. Like me! Like me!Like this:LikeBe the first to like […]

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