In teh Iran, Teil 4: Teheran

Noch mehr Iran also. Nach unserer Rückkehr aus Isfahan wollen wir es nochmal wissen. Unsere Reizüberflutung hat nachgelassen und wir fühlen uns bereit für eine neue Runde Teheran. Auf geht’s! Wir beziehen unser Hotel, in dem wir mit einer falschherum aufgehangenen Schlandflagge willkommen geheißen werden. Sehr lässig, sie teilen hier also meine Vorliebe für herumgedrehte … Continue reading

In teh Iran, Teil 3: Isfahan

Nach der gepflegten Anreise und ersten Akklimatisationsversuchen in Teheran geht unsere Reise nun endlich richtig los. Isfahan, wir kommen! Am Nordteheraner Busbahnhof laufen wir in unserer fortwährenden Desorientierung zufällig in einen dicklichen Herrn im Borussia Dortmund-Windbreaker hinein. Er weiß abgefahrenerweise nicht nur direkt Bescheid, welcher unser Bus ist, sondern wird sich kurz darauf als unser … Continue reading

In teh Iran, Teil 2: Ankunft in Teheran.

Nach einer recht smoothen Anreise landen wir mitten in der Nacht in Teheran. Die Gruppen verteilen sich auf ihre Unterkünfte, alle sind müde und zumindest ich auch nur so mittel ansprechbar. Unser Fahrer verlädt Dennis und mich in sein Auto. Wir befinden uns noch im Flughafenparkhaus, da hat Dennis ihn bereits überredet, uns im Auto … Continue reading

In teh Iran, Teil 1: rübermachen

Berlin. Es ist ein sonniger Dezembertag, als Dennis und ich uns am Flughafen treffen, um in den Iran aufzubrechen. Seit Monaten beantworten wir unseren Familien, Freunden und Bekannten immer wieder geduldig ihre Fragen: Ja, Iran. Ja, da kann man hinfahren. Nein, das ist nicht gefährlich. Im Gegenteil: Ein Bummel in den Neukölln-Arcaden, ein Spaziergang über … Continue reading

Mein schönstes Konzerterlebnis

Die Dritte Wahl habe ich im zarten Alter von 15 Jahren in meiner Heimatstadt Offenbach am Main zuletzt live gesehen. Ich hatte mich damals auf diesen besonderen Abend akribisch vorbereitet: die Eltern angelogen, dass ich bei einer Freundin übernachten würde. Die Haare frisch blau gefärbt (und die Ohren sicherheitshalber gleich mit – DIY, 90er Jahre … Continue reading

Schweden für Fortgeschrittene

Stockholm, pic: Loxdalen

Für Fortgeschrittene? Mitnichten. Ich war im Vorfeld dieses Trips zwar bereits einige Male in Stockholm, habe aber tatsächlich keine Fortschritte in puncto Auskennertum gemacht. Die ersten Reisen habe ich gar verschwiegen, und an die Schmerzen des dritten Besuchs erinnere ich mich noch heute sehr gut. So beschlossen Anna und ich aus der Erfahrung der vorigen … Continue reading

Strategische Accessoires: schwarze Löcher der Aufmerksamkeit.

Red_and_Green_Tie, Alfonso Pierantonio

Nachdem Angela Merkels @schlandkette gestern (nach diversen unbemerkten Auftritten in der Vergangenheit) endlich ihre 90 Minuten Ruhm hatte, scheint die Zeit reif, sich dem Phänomen strategischer Accessoires zu widmen. Wer kennt das nicht: Man zappt gelangweilt durch das TV-Programm und schaltet mehr aus Versehen als aus bewusster Entscheidung in eine Bundestagsdebatte auf Phoenix hinein. Irgendein Mitglied … Continue reading

Nur Fliegen ist schöner. Diesmal wirklich!

Eigentlich wollte ich mich nochmal zum Thema Wahlkampf äußern. In meinem Kopf hatte sich längst ein ausführlicher FDP-Rant zusammengebraut, der nur darauf wartete, sich in all seiner Grausamkeit zu entfalten. Eisige Spitzen wie Hagelkörner, gesammelt abgefeuert, Schrotflintenstyle. Zugegebenermaßen ist die organisierte Gruppe von Fast Drei Prozent (unter Insidern bekannt als „Projekt 18“) auch eine extrem … Continue reading

This is Philadelphia, not Philadelphia

Es ist Festivalsaison. Meine Freunde waren auf der Fusion, beim Full Force, beim Splash und zig anderen Großveranstaltungen. Da ich dieses Jahr leider gezwungen war, auf den üblichen Katastrophenbesuch beim Full Force zu verzichten, muss nun Ersatz her. Anscheinend ist es mir doch ein inneres Bedürfnis, mich einmal im Jahr im Spießruten- und Hürdenlauf um … Continue reading

Bundeswehrmacht

An einem sonnigen Montag vor nicht allzu langer Zeit kam ich in den Genuss eines Urlaubstages. Da kann man dann auch schon mal um 7.00 Uhr aufstehen, wenn das Programm es anbietet. Und das tat es: Mir wurde ein Ausflug in die Julius-Leber-Kaserne in Aussicht gestellt, Berlins größte Bundeswehrkaserne. Soldatensachen am frühen Morgen? Na hellooooo! … Continue reading

Der Schweinswal

Outtakes aus einem beerdigten Buch, Episode 1: der Schweinswal. Der Schweinswal ist das Ergebnis einer einmaligen maritimen Liebesgeschichte. Nachdem einst eine Handvoll Schweine in den Bahamas verloren ging und sich dort aus der Not heraus erfolgreich in einer Bucht (nicht nach ihnen benannt) ansiedelte, begannen einzelne, besonders furchtlose Artgenossen zaghaft erste Schwimmversuche im seichten Wasser. … Continue reading

Motzen bis Motzen

Das Ausflugswetter reißt einfach nicht ab, während mein wochenendlicher Abriss altersgerechter wird. Beste Voraussetzungen für eine weitere Inspektion der ländlichen Regierungsgebiete. Erneut lasse ich mich bei der Wahl des Ausflugsziels fremdbestimmen – unter nur einer Voraussetzung. “Wenn wir nach Baruth fahren, machen wir Halt in Motzen!”, so meine Bedingung. Das geht natürlich klar und ist … Continue reading

Waren in Waren

“Frau Lotte, komm, wir machen einen Ausflug!” – “Oooh, ein Abenteuer! Dafür bleibe ich auch mal nüchtern”, schießt es mir durch den Kopf. “Wohin wollen wir fahren?”, frage ich, und ziehe im Geiste die bereits besuchten Orte im Umland ab, während ich die mentale Liste potenzieller Ausflugsziele abrufe. Während mein Hirn noch mit einem Feuerwerk … Continue reading

Das Konzentrationsloch

Ich schreibe ein Buch. Das kommuniziere ich zumindest gerne so. In Wahrheit habe ich bereits zwei Mal von vorne angefangen und tu mich irrsinnig schwer mit meiner Geschichte. Um mich besser zu konzentrieren, suche ich beizeiten internetfreie Zonen auf. Das genügt leider nicht immer, so dass ich alle Gedanken, die mir beim Schreiben so kommen, in … Continue reading

F’hain, halt’s Mauel.

SCHNAUZE!

Eigentlich zog ich los, um mich in Ruhe in einer stillen Ecke einer internetlosen Zone zu verkriechen und an meinem Buch zu arbeiten. Normalerweise ist meine erste (und einzige) Wahl zum Schreiben in der Welt da draußen das hochcharmante, gemütliche Café Marx am Spreewaldplatz in Kreuzberg. In einem Anfall von “mal was Neues” und Wahnsinn … Continue reading

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