In die Dialoge

Es ist ein sonniger Herbsttag und meine Freunde gehen in die Pilze. In. Die. Pilze. Ich hätte mir diesen unsäglichen Ausdruck ja nicht ausgedacht und will natürlich wissen, wo er herkommt. Einem Gute-Fragen-Portal entnehme ich spannende Erklärungsansätze: Man gehe ja auch “in den Wald”. Errrr, ja. Besser gefällt mir die Erklärung, dass der Bauer früher … Continue reading

Mein schönstes Konzerterlebnis

Die Dritte Wahl habe ich im zarten Alter von 15 Jahren in meiner Heimatstadt Offenbach am Main zuletzt live gesehen. Ich hatte mich damals auf diesen besonderen Abend akribisch vorbereitet: die Eltern angelogen, dass ich bei einer Freundin übernachten würde. Die Haare frisch blau gefärbt (und die Ohren sicherheitshalber gleich mit – DIY, 90er Jahre … Continue reading

Nackt in Neuruppin

Unlängst an einem Sonntag, es war ein fürchterlich eisiger Wintertag in der Hauptstadt, geschah es: Ich wachte vormittags gesund und unverkatert auf. Da habe ich nicht lange gefackelt, die to dos des Wochenendes geschwind ignoriert und meine Badesachen gepackt. Endlich war der Tag gekommen, auf den ich eine Weile gewartet hatte: Die Wetterbedingungen (fiese Minustemperaturen) … Continue reading

The Dreibein Diaries, Teil 2: Joey’s Boys und Folsom Prison Blues

Wenn man so eingegipst zuhause sitzt, kann man genau einer Aktivität nachgehen: rumsitzen. Und rumliegen, der Vollständigkeit halber. Aber das Bein sollte dabei bitte immer hochliegen. Doch halt, nicht so schnell. Das Problem beginnt bereits bei der erstmal unglaublich irrelevant anmutenden Frage nach dem “wie hoch”. Die naturwissenschaftlich Begabten unter euch ahnen längst, warum das … Continue reading

The Dreibein Diaries, Teil 1: Küchenspaß

Ich habe mir nur den Fuß gebrochen, das vorab klargestellt. Es geht mir gut, und ich jammere nicht unnötig rum. Aber ich sehe mich allen Krücken dieser Welt gegenüber verpflichtet, die Zweibeiner über den ungewohnt problembehafteten Alltag der Dreibeiner aufzuklären. Die Dreibeinigkeit kann man sich übrigens ein bisschen so vorstellen: Das ist die großartige Katze … Continue reading

Frau Lotte und die Motorik, oder: Casting mal anders

Ich bin eigentlich motorisch recht fit. Während in meinem Umfeld Kandidaten existieren, die unter Frühstadien von Fallsucht leiden oder den Beinamen “Clumsy” mit Recht tragen, bin ich durchaus in normalem Rahmen überlebensfähig. Statistisch gesehen hätte es mich längst erwischen müssen, aber dass mein Fahrrad gerade nach Anbrechen des lange erwarteten und absehbar kurzen Berliner Sommers … Continue reading

Aschenkapselschlag ist der neue Steinschlag.

Und weiter geht’s. Nachdem wir mit der Plastination, der Diamantbestattung und der Kryonik schon drei Top-Lösungen in Peto haben, kommen hier Platz 2 und Platz 1 meiner Favoriten unter den Bestattungsarten. Platz 2: Promession, oder: „Gedenke, o Mensch, dass du aus Staub bist und zu Staub wieder zurückkehrst.“ (Genesis 3,19) “Promession” erinnert mich ethymologisch an … Continue reading

In der Gehirngallerie

Es ist soweit, nachdem wir bereits die Möglichkeiten von Plastination und Diamantbestattung evaluiert haben, kommt hier Teil Zwei von “Werft meine Leiche bitte nicht in die Biotonne”. Es folgt Platz 3 der interessantesten Wege, sich seiner sterblichen Überreste zu entledigen. Platz 3: Kryonik, oder: Die Befreiung von den Zwängen eines begrenzten Zwanzigsten-Jahrhundert-Daseins (sic)! Kryonik, das … Continue reading

Asche zu Asche, Staub zu Diamanten.

Ich bin fasziniert von Finsternis, Verdammnis, Untergang und Dunkelheit. That’s me. Das sind mächtige, biblische Konzepte, die Autorität ausstrahlen, Angst schüren und Handlungen kontrollieren sollen, und mit denen man sich in der Regel ehrfürchtig auseinandersetzt.  Spannend und sehr existentiell. Dagegen wirkt der Teilaspekt jener allumfassenden, mystischen Ideenkomplexe, von dem ich euch heute erzählen möchte, sehr … Continue reading

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