Fear and Loathing in Siem Reap, Teil 1

Die Reise von Chiang Mai im Norden Thailands nach Siem Reap im Westen Kambodschas wird der letzte luxuriöse Trip zwischen zwei Stationen unserer Reise sein. Wir fliegen über Bangkok nach Siem Reap. Am Flughafen in Bangkok starre ich müden Blickes auf die Subway-Speisekarte und lese: “Snake & Cheese”. Ich wundere mich nicht, schließlich bieten die … Continue reading

In die Dialoge

Es ist ein sonniger Herbsttag und meine Freunde gehen in die Pilze. In. Die. Pilze. Ich hätte mir diesen unsäglichen Ausdruck ja nicht ausgedacht und will natürlich wissen, wo er herkommt. Einem Gute-Fragen-Portal entnehme ich spannende Erklärungsansätze: Man gehe ja auch “in den Wald”. Errrr, ja. Besser gefällt mir die Erklärung, dass der Bauer früher … Continue reading

Acht Dinge, um die man in Thailand nicht herumkommt, oder: Outtakes aus Chiang Mai

Ich hab’s kapiert. Ihr liebt Listen. Deswegen habe ich einfach mal Zahlen vor meine Zwischenüberschriften geschrieben. Lest heute, was in Chiang Mai sonst noch so ging bzw. acht Dinge, an denen man in Thailand nicht vorbeikommt. Zwei davon sind Tempel. Klar. 1. Mopedfahren Wir werden beim Mopedfahren von den Bullen rausgezogen. So eine Geschichte hat … Continue reading

Fight Night in Chiang Mai

Wir waren beim Thaiboxen. Kann man ja auch nicht bringen, so ne Thailandreise ohne Besuch am Ring! Ich hatte natürlich auch schon eine präzise Vorstellung von schwer tätowierten, sich nichts schenkenden, aus sämtlichen Platzwunden blutenden Kämpfern – ach, was red ich – Kriegern! Auf Empfehlung unseres gipsbebeinten Kumpels machen wir uns schwer aufgeregt auf den … Continue reading

Musik im Kopf

Ähnlich wie beim Konzentrationsloch habe ich lange gehadert, ob ich das Folgende mit euch teilen will. Es ist nicht nur intim, sondern irgendwie auch unangenehm. Zumindest für mich, die ich gern von mir behaupte, den besten Musikgeschmack aller Zeiten zu haben. Das ist wie beim Autofahren: Alle anderen fahren grundsätzlich fürchterlich schlecht und überhaupt, was … Continue reading

Chiang Mai für Anfänger

Nach der Nachtfahrt aus Phitsanulok poltern wir in Chiang Mai aus dem Zug und stehen direkt einer Armee von Schleppern gegenüber, die sich allesamt um uns batteln – bis wir mit dem Handeln um einen angemessenen Transportpreis beginnen. Hier läuft das Taxigeschäft nämlich organisierter (ein Schelm, wer behauptet: mafiöser) und der Preis ist bei allen … Continue reading

Road to Ruin

Nach zwei hektischen Tagen im unübersichtlichen Bangkok fahren wir weiter. Der Wecker schrillt, wir müssen raus aus dem Bett, auschecken, voll beladen und schwer schwitzend zum Bahnhof. Wir verlassen Bangkok für Sukhothai, die einstige Hauptstadt der ersten Thai-Nation und angeblich ein imposantes Ruinenfeld. Der Zug erinnert mit seiner verlebten Holzverkleidung von innen ein wenig an … Continue reading

Palast, Prunk und Penis

Wie es sich für gute Bangkok-Touristen gehört, beginnen wir den Tag mit dem Pflichtprogramm und laufen zum Königspalast. Alle paar Meter bietet man uns Transport an: Mopedtaxis, Tuk Tuks (dreirädrige Motorradtaxis, benannt nach dem Geräusch, das sie machen) oder Taxis, alles ist dabei. Die thailändischen Schlepper erkennen uns schon von Weitem, diese komischen Weißhäute, die … Continue reading

Berlin – Bangkok

Es ist soweit. Ich habe Urlaub. Wie lange habe ich darauf gewartet, immer wieder melancholisch Angebote durchforstet, Fernweh gehegt. Nun steht also seit langem der erste Urlaub, der seinen Namen verdient, unmittelbar bevor. Ich werde mit Ändru nach Thailand und Kambodscha reisen. Die Reise beginnt vielversprechend: Auf dem Flug Berlin-Istanbul erhalten wir die absolute Seemannsmischung … Continue reading

Bild: Georg Slickers, Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported license

Berlin für Anfänger: Zwei Schweden in Kreuzberg.

Wie oft war ich andernorts der Anfänger, stolperte ahnungslos von Fettnäpchen zu größeren Peinlichkeiten, von Mißverständnis zu Unverständnis, von Rip Off zu Opfrigkeit, war verwirrt und verirrt. Ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn kein Wissen mehr gilt. Aller Verlorenheit zum Trotz schaffe ich es in der Regel zu überleben und mich dabei noch zu … Continue reading

Das Kopenhabenteuer

Stupid o’clock, der Wecker klingelt. Mit einer Mischung aus Welthass und Vorfreude schäle ich mich aus meinem Bett. Ich packe die letzten Teile so in mein Handgepäck, wie ich es bei Tetris gelernt habe, verfluche mich fortlaufend für die vermeintlich gute Idee früh abzufliegen (“dann hat man noch den gaaaaaaanzen Tag!”), da klingelt es bereits … Continue reading

Beten und sterben in Clermont-Ferrand

Während meines Aufenthalts im Landesinneren der Franzosenrepublik (siehe hier und hier) kam ich in den Genuss eines Tagesausflugs mit der Mutti ins beschauliche Clermont-Ferrand (für Locals heißt das: kam ich zur Nahtoderfahrung eines Trips ins Zentrum der Welt, diese hektische, überlaufene Metropole Clermont-Ferrand, wo einem die Taschendiebe das letzte Kleingeld aus der Hosentasche stehlen). Raymond, … Continue reading

Auvergne für Slacker

Nachdem der übliche Kulturschock der Akzeptanz weicht, eine von ihnen zu sein, beginnt der Urlaub. Es gibt hier absolut nichts zu tun, was die täglichen Highlights umso bedeutsamer macht. Ganz weit vorn: Der Bäcker kommt. Zwei mal pro Woche fährt der Bäcker aus dem nächsten (infrastrukturell minimal überlegenen) Dorf durch unsere Siedlung, stellt den Wagen … Continue reading

Auvergne für hart Fortgeschrittene

Wenn jemand anders bestimmt, wieviel Urlaub man nehmen darf, fällt dieser meistens kurz aus. Oder einfach aus. Da ich an letzterem knapp vorbeigeschrappt bin, darf ich mich nun über eine Woche Freizeit freuen. Aber was macht man mit nur einer Woche? Ein langer Flug an ein entferntes Ziel würde die güldene Urlaubszeit weiter schmälern. Während … Continue reading

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