Beten und sterben in Clermont-Ferrand

Während meines Aufenthalts im Landesinneren der Franzosenrepublik (siehe hier und hier) kam ich in den Genuss eines Tagesausflugs mit der Mutti ins beschauliche Clermont-Ferrand (für Locals heißt das: kam ich zur Nahtoderfahrung eines Trips ins Zentrum der Welt, diese hektische, überlaufene Metropole Clermont-Ferrand, wo einem die Taschendiebe das letzte Kleingeld aus der Hosentasche stehlen). Raymond, … Continue reading

Motzen bis Motzen

Das Ausflugswetter reißt einfach nicht ab, während mein wochenendlicher Abriss altersgerechter wird. Beste Voraussetzungen für eine weitere Inspektion der ländlichen Regierungsgebiete. Erneut lasse ich mich bei der Wahl des Ausflugsziels fremdbestimmen – unter nur einer Voraussetzung. “Wenn wir nach Baruth fahren, machen wir Halt in Motzen!”, so meine Bedingung. Das geht natürlich klar und ist … Continue reading

F’hain, halt’s Mauel.

SCHNAUZE!

Eigentlich zog ich los, um mich in Ruhe in einer stillen Ecke einer internetlosen Zone zu verkriechen und an meinem Buch zu arbeiten. Normalerweise ist meine erste (und einzige) Wahl zum Schreiben in der Welt da draußen das hochcharmante, gemütliche Café Marx am Spreewaldplatz in Kreuzberg. In einem Anfall von “mal was Neues” und Wahnsinn … Continue reading

Kein Gold bis Langenselbold

Immer doppelt so einfach und halb so lustig wie man denkt ist Kreditkartenbetrug. Für die einen Möglichkeit, schnelles Geld zu „verdienen“, für die anderen illegale Kackscheisse. Ich jedenfalls habe ja auch mangels krimineller Energie immer davon abgesehen, eine Karriere als KreditkartenbetrügerIn einzuschlagen. Heute bin ich schlauer: Quatsch mit der Kreditkarte machen ist voll Mainstream. Dafür … Continue reading

Komm in mein Boot…

Als wir ablegen, frage ich mich, ob uns der vermeintliche Fischer gleich mit den Drahtseilen an Bord seines winzigen Kahns erdrosseln wird. “Du weisst: Vor Gericht und auf hoher See…”, sagte Bambi noch und sprach den Satz nicht zu Ende. Wir hatten keine Wahl. Wir mussten zurück, und der Kletterpfad durch den teils matschigen Dschungel … Continue reading

Moskau für Anfänger, Teil 3: Was bleibt.

Für diejenigen unter euch, die nach allen Startschwierigkeiten und Orientierungsschwierigkeiten rund um meine Reise nach Fernost immer noch nicht genug haben, folgt hier der grandiose Rest meiner fabelhaften Handyfotos: Das Wichtigste zuerst. Wir waren bei Christian Louboutin. Leider ist der in Russland noch teurer als sonstwo. Russland und Amerika in Quintessenz. Wir machen eine Bootstour. … Continue reading

Moskau für Anfänger, Teil 2: Orientierungsschwierigkeiten

Nach den Startschwierigkeiten steht dann endlich der Abflug bevor. Wie immer habe ich mir vorgenommen, rechtzeitig zu packen und wie immer erledige ich es um 2.00 Uhr nachts vorm Schlafengehen. Als um fuck you-o’clock (kurz nach beer o’clock!) der Wecker klingelt, ist die Vorfreude eher mäßig. Mit zwei Stunden Schlaf und doppelt so vielen Paar Schuhen … Continue reading

Ze Copstache

Wir alle haben dieses Bild im Kopf. Der Idealcop trägt einen Oberlippenbart. Das ist so normal, dass Worte wie “Copstache” im Englischen den Bart und “Oberlippenbart” im Deutschen den Bullen bezeichnen. Übrigens, die rhetorischen Wortfiguren hierfür heißen “totum pro parte” (das Ganze steht für einen Teil) und “pars pro toto” (ein Teil steht für das … Continue reading

The Dreibein Diaries, Teil 2: Joey’s Boys und Folsom Prison Blues

Wenn man so eingegipst zuhause sitzt, kann man genau einer Aktivität nachgehen: rumsitzen. Und rumliegen, der Vollständigkeit halber. Aber das Bein sollte dabei bitte immer hochliegen. Doch halt, nicht so schnell. Das Problem beginnt bereits bei der erstmal unglaublich irrelevant anmutenden Frage nach dem “wie hoch”. Die naturwissenschaftlich Begabten unter euch ahnen längst, warum das … Continue reading

The Dreibein Diaries, Teil 1: Küchenspaß

Ich habe mir nur den Fuß gebrochen, das vorab klargestellt. Es geht mir gut, und ich jammere nicht unnötig rum. Aber ich sehe mich allen Krücken dieser Welt gegenüber verpflichtet, die Zweibeiner über den ungewohnt problembehafteten Alltag der Dreibeiner aufzuklären. Die Dreibeinigkeit kann man sich übrigens ein bisschen so vorstellen: Das ist die großartige Katze … Continue reading

Going Bananas

Wir alle müssen irgendetwas schaffen, wurde uns beigebracht. Wer nicht regelmäßig von seinem Integrationsbeauftragten zur Audienz gebeten werden möchte, sucht sich lieber schnell eine bezahlte Arbeit. Einen Beruf ausüben, so heisst das korrekt. Aber was tun? Kirchenkritiker ist kein Beruf, lernen wir aus der Westdeutschen Zeitung. Und der AGG-Hopper ist auch eher Freiberufler mit ungesichertem … Continue reading

Frau Lotte und die Motorik, oder: Casting mal anders

Ich bin eigentlich motorisch recht fit. Während in meinem Umfeld Kandidaten existieren, die unter Frühstadien von Fallsucht leiden oder den Beinamen “Clumsy” mit Recht tragen, bin ich durchaus in normalem Rahmen überlebensfähig. Statistisch gesehen hätte es mich längst erwischen müssen, aber dass mein Fahrrad gerade nach Anbrechen des lange erwarteten und absehbar kurzen Berliner Sommers … Continue reading

Aschenkapselschlag ist der neue Steinschlag.

Und weiter geht’s. Nachdem wir mit der Plastination, der Diamantbestattung und der Kryonik schon drei Top-Lösungen in Peto haben, kommen hier Platz 2 und Platz 1 meiner Favoriten unter den Bestattungsarten. Platz 2: Promession, oder: „Gedenke, o Mensch, dass du aus Staub bist und zu Staub wieder zurückkehrst.“ (Genesis 3,19) “Promession” erinnert mich ethymologisch an … Continue reading

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