Chiang Mai für Anfänger

Nach der Nachtfahrt aus Phitsanulok poltern wir in Chiang Mai aus dem Zug und stehen direkt einer Armee von Schleppern gegenüber, die sich allesamt um uns batteln – bis wir mit dem Handeln um einen angemessenen Transportpreis beginnen. Hier läuft das Taxigeschäft nämlich organisierter (ein Schelm, wer behauptet: mafiöser) und der Preis ist bei allen … Continue reading

Quatsch

Road to Ruin

Nach zwei hektischen Tagen im unübersichtlichen Bangkok fahren wir weiter. Der Wecker schrillt, wir müssen raus aus dem Bett, auschecken, voll beladen und schwer schwitzend zum Bahnhof. Wir verlassen Bangkok für Sukhothai, die einstige Hauptstadt der ersten Thai-Nation und angeblich ein imposantes Ruinenfeld. Der Zug erinnert mit seiner verlebten Holzverkleidung von innen ein wenig an … Continue reading

Palast, Prunk und Penis

Wie es sich für gute Bangkok-Touristen gehört, beginnen wir den Tag mit dem Pflichtprogramm und laufen zum Königspalast. Alle paar Meter bietet man uns Transport an: Mopedtaxis, Tuk Tuks (dreirädrige Motorradtaxis, benannt nach dem Geräusch, das sie machen) oder Taxis, alles ist dabei. Die thailändischen Schlepper erkennen uns schon von Weitem, diese komischen Weißhäute, die … Continue reading

Berlin – Bangkok

Es ist soweit. Ich habe Urlaub. Wie lange habe ich darauf gewartet, immer wieder melancholisch Angebote durchforstet, Fernweh gehegt. Nun steht also seit langem der erste Urlaub, der seinen Namen verdient, unmittelbar bevor. Ich werde mit Ändru nach Thailand und Kambodscha reisen. Die Reise beginnt vielversprechend: Auf dem Flug Berlin-Istanbul erhalten wir die absolute Seemannsmischung … Continue reading

Das Kopenhabenteuer

Stupid o’clock, der Wecker klingelt. Mit einer Mischung aus Welthass und Vorfreude schäle ich mich aus meinem Bett. Ich packe die letzten Teile so in mein Handgepäck, wie ich es bei Tetris gelernt habe, verfluche mich fortlaufend für die vermeintlich gute Idee früh abzufliegen (“dann hat man noch den gaaaaaaanzen Tag!”), da klingelt es bereits … Continue reading

Beten und sterben in Clermont-Ferrand

Während meines Aufenthalts im Landesinneren der Franzosenrepublik (siehe hier und hier) kam ich in den Genuss eines Tagesausflugs mit der Mutti ins beschauliche Clermont-Ferrand (für Locals heißt das: kam ich zur Nahtoderfahrung eines Trips ins Zentrum der Welt, diese hektische, überlaufene Metropole Clermont-Ferrand, wo einem die Taschendiebe das letzte Kleingeld aus der Hosentasche stehlen). Raymond, … Continue reading

Auvergne für Slacker

Nachdem der übliche Kulturschock der Akzeptanz weicht, eine von ihnen zu sein, beginnt der Urlaub. Es gibt hier absolut nichts zu tun, was die täglichen Highlights umso bedeutsamer macht. Ganz weit vorn: Der Bäcker kommt. Zwei mal pro Woche fährt der Bäcker aus dem nächsten (infrastrukturell minimal überlegenen) Dorf durch unsere Siedlung, stellt den Wagen … Continue reading

Auvergne für hart Fortgeschrittene

Wenn jemand anders bestimmt, wieviel Urlaub man nehmen darf, fällt dieser meistens kurz aus. Oder einfach aus. Da ich an letzterem knapp vorbeigeschrappt bin, darf ich mich nun über eine Woche Freizeit freuen. Aber was macht man mit nur einer Woche? Ein langer Flug an ein entferntes Ziel würde die güldene Urlaubszeit weiter schmälern. Während … Continue reading

In teh Iran, Teil 5: Dizin

Die letzte Station unseres Trips wird Dizin. Wir werden abgeholt von Mr. Mahdi, den wir schon von unserer Ankunft im Iran kennen. Mr. Mahdi hat uns zu Beginn unserer Reise allesamt am Flughafen begrüßt und die gesamte Reisekohle aller Gruppen in baren US-Dollar einkassiert. Ne Menge Holz! Dass ich nach der Geldübergabe ordnungsgemäß deutsch nach … Continue reading

In teh Iran, Teil 4: Teheran

Noch mehr Iran also. Nach unserer Rückkehr aus Isfahan wollen wir es nochmal wissen. Unsere Reizüberflutung hat nachgelassen und wir fühlen uns bereit für eine neue Runde Teheran. Auf geht’s! Wir beziehen unser Hotel, in dem wir mit einer falschherum aufgehangenen Schlandflagge willkommen geheißen werden. Sehr lässig, sie teilen hier also meine Vorliebe für herumgedrehte … Continue reading

In teh Iran, Teil 3: Isfahan

Nach der gepflegten Anreise und ersten Akklimatisationsversuchen in Teheran geht unsere Reise nun endlich richtig los. Isfahan, wir kommen! Am Nordteheraner Busbahnhof laufen wir in unserer fortwährenden Desorientierung zufällig in einen dicklichen Herrn im Borussia Dortmund-Windbreaker hinein. Er weiß abgefahrenerweise nicht nur direkt Bescheid, welcher unser Bus ist, sondern wird sich kurz darauf als unser … Continue reading

In teh Iran, Teil 2: Ankunft in Teheran.

Nach einer recht smoothen Anreise landen wir mitten in der Nacht in Teheran. Die Gruppen verteilen sich auf ihre Unterkünfte, alle sind müde und zumindest ich auch nur so mittel ansprechbar. Unser Fahrer verlädt Dennis und mich in sein Auto. Wir befinden uns noch im Flughafenparkhaus, da hat Dennis ihn bereits überredet, uns im Auto … Continue reading

In teh Iran, Teil 1: rübermachen

Berlin. Es ist ein sonniger Dezembertag, als Dennis und ich uns am Flughafen treffen, um in den Iran aufzubrechen. Seit Monaten beantworten wir unseren Familien, Freunden und Bekannten immer wieder geduldig ihre Fragen: Ja, Iran. Ja, da kann man hinfahren. Nein, das ist nicht gefährlich. Im Gegenteil: Ein Bummel in den Neukölln-Arcaden, ein Spaziergang über … Continue reading

Schweden für Fortgeschrittene

Stockholm, pic: Loxdalen

Für Fortgeschrittene? Mitnichten. Ich war im Vorfeld dieses Trips zwar bereits einige Male in Stockholm, habe aber tatsächlich keine Fortschritte in puncto Auskennertum gemacht. Die ersten Reisen habe ich gar verschwiegen, und an die Schmerzen des dritten Besuchs erinnere ich mich noch heute sehr gut. So beschlossen Anna und ich aus der Erfahrung der vorigen … Continue reading

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