Yangon: Märtyrer und Revolutionäre.

“Miss, Miss!” Ich drehe mich um, ein Typ in Uniform hastet mir nach. “Foreigners must pay!” Anscheinend hat mich das fette Mausoleum so angezogen, dass ich vergessen habe, für mein Ausländerdasein zu bezahlen. Ich geb dem Staat sein Geld und laufe auf den imposanten Bau zu. Das “Martyr’s Mausoleum” ist nach völliger Zerstörung und über … Continue reading

Yangon: Wahr ist wahr und bar ist bar.

“Wanna know your fortune?” Im Vorbeilaufen höre ich den Mann sprechen und drehe mich kurz um. Er meint mich. Ich lache, winke ab und laufe ein paar Meter weiter. Doch in meinem Kopf rattert es längst, und mein Gehirn empört sich laut und deutlich: “Sag mal, bist du blöd?!” Ich mache auf dem Absatz kehrt … Continue reading

Yangon: I don’t want to be buried in a war cemetery

Yangon. Ich stehe an einer großen Kreuzung irgendwo im Westteil der Stadt (näher lässt es sich mit meiner “Karte” nicht eingrenzen). Die Straßen sind voller sich mühsam im Schritttempo vorwärtsbewegender Autos, die Luft – oder das, was der Smog davon übrig lässt – steht. Die Sonne brennt mir auf den Schädel, mein Körper ist längst … Continue reading

Yangon: vom Bordstein bis zur Skyline.

An der Bordsteinkante des Flughafens von Yangon warten gefühlt 200 Taxifahrer auf Kundschaft. Ich will eigentlich den Zug nehmen, der angeblich in der Nähe des Flughafens hält, aber das Preis-Bequemlichkeit-Verhältnis und die Argumente meines potenziellen Fahrers überzeugen mich: “Train? No! No train here! Have nice car! Good for tourists! Have air con!” Der Mann macht … Continue reading

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